Aktuelle Neuigkeiten der SPD-Fraktion im Kreistag Ahrweiler.

SPD zeigt sich verwundert über Darstellung bei Abstimmungsverhalten

Verwundert zeigen sich die Sozialdemokraten im Kreis Ahrweiler über die jüngste Pressemitteilung der Christdemokraten. Christoph Schmitt aus Niederzissen, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion: „Immerhin wird den Wählerinnen und Wählern durch die Blume mitgeteilt, dass sich CDU, FWG und FDP auf eine Zusammenarbeit geeinigt haben. Das war ja auch am Stimmverhalten abzulesen. Man wäre es allerdings den Bürgerinnen und Bürgern auch schuldig, klar zu machen, wohin man politisch will und welche sonstigen Absprachen getroffen worden sind. Dass man sich „gemeinsam personell gut aufgestellt“ sieht, legt Schlüsse in Bezug auf die Landratswahl im kommenden Jahr zumindest nahe.“ Kritik an solcherlei undurchsichtigem Vorgehen wollen sich die Sozialdemokraten auch künftig nicht verbieten lassen. Bernd Lang, SPD-Kreisvorsitzender: „Das ist kein bürgerliches Bündnis, das ist ein Pöstchenkartell. Gebildet aus der CDU und den beiden großen Verlierern der Kreistagswahl. Das hat mit der guten Zusammenarbeit mit allen Fraktionen, die der Landrat unmittelbar nach der Wahl als Ziel ausgegeben hat nichts mehr zu tun. Die Bildung dieses Wahlvereins hatte da offenbar höhere Priorität.“

Geschrieben von Pressewart
Veröffentlicht: Dienstag, 05. August 2014 00:00

Nierendorfer jetzt jüngstes Kreistagsmitglied

Nach seiner Wahl zum Kreisbeigeordneten hat der Ramersbacher Fritz Langenhorst sein Mandat im Kreistag niedergelegt. Für ihn rückt der 26jährige Lehramtsstudent Marcel Werner aus Nierendorf in den Kreistag nach. Werner war erster Nachrücker und hatte auf der Kreistagsliste der SPD auf dem für die Jusos reservierten Listenplatz kandidiert. Lorenz Denn, Vorsitzender der Kreistagsfraktion aus Remagen: „Mit Marcel Hürter, Christoph Schmitt und Jens Schäfer gehören unserer Fraktion bereits drei Mitglieder unter 35 an. Marcel Werner ist jetzt der Vierte im Bunde und sorgt für eine deutliche Verjüngung von Kreistag und Fraktion. Sonntagsreden über die Beteiligung junger Menschen an der Politik alleine hilft niemanden. Wir binden lieber direkt ein.“ Dies sei schon seit Jahren Linie der Fraktion und zwar nicht nur bei Personalvorschlägen, so Denn weiter. So habe die Fraktion erfreut registriert, dass an der letzten Kreistagssitzung 85 Schülerinnen und Schüler des Peter-Joerres-Gymnasiums teilgenommen haben. Der Antrag, den Schulen im Kreis entsprechende Angebote zu machen, war seinerzeit von der SPD-Fraktion eingebracht worden. Lorenz Denn: „Die Zukunft unseres Landkreises ruht auf den Schultern der jungen Menschen, die hier leben. Weil unsere Gesellschaft zunehmend älter wird, wird es im Umkehrschluss immer wichtiger, die Jugend frühzeitig und ernsthaft einzubinden. Dieses Ziel verfolgen wir seit Jahren konsequent und wollen es auch weiter verfolgen.“

Geschrieben von Pressewart
Veröffentlicht: Freitag, 18. Juli 2014 00:00

Fritz Langenhorst bleibt Kreisbeigeordneter

Auftakt des neuen Kreistages mit fadem Beigeschmack Missachtung des Wählerwillens durch die „neue Mehrheit“ Fritz Langenhorst bleibt Beigeordneter. Das ist für die SPD Kreistagsfraktion die wichtigste Nachricht der konstituierenden Kreistagssitzung. Allerdings ist man unzufrieden mit der Tatsache, dass eine „neue Mehrheit“ im Kreistag der SPD nur Platz 3 bei den Beigeordneten zugebilligt hat. Lorenz Denn, Vorsitzender der Kreistagsfraktion: „Wir sind klar zweitstärkste Kraft im Kreis. Uns hätte damit zumindest der 2. Beigeordnete zugestanden. Das sahen auch viele andere Mitglieder des Kreistags so, offenkundig bis auf FWG und CDU, die sich zusammengeschlossen haben, um den FWG Kandidaten durchzupeitschen. Das jedenfalls gibt das Wahlergebnis zu erkennen. Definitiv gab es aber keinerlei Gründe Fritz Langenhorst so abzustrafen und damit zu demütigen.“ Dass Langenhorst sich dennoch für die Wahl zum 3. Beigeordneten zur Verfügung stellte, lag daher nicht zuletzt an der breiten Unterstützung weit über die Fraktion der SPD hinaus. Der kreisweit bekannte sowie beliebte Politiker möchte sich auch weiterhin in seiner Funktion für die Menschen im Kreis einsetzen. Auch die Besetzung der Ausschüsse hinterließ keinen guten Eindruck. Ganz offen und für jeden erkennbar verschenkten CDU und FWG gezielt Stimmen an die FDP, der großen Wahlverliererin, was natürlich zu Lasten anderer Fraktionen ging. Denn dazu: „Die Gremien sollen den Wählerwillen abbilden. Wenn dann Absprachen zu Lasten Dritter gehen, hinterlässt das bei uns aber auch bei den Wählerinnen und Wählern einen faden Beigeschmack, selbst dann, wenn wir dadurch nicht direkt betroffen sind. Wir sind nun bei der zukünftigen Arbeit im Kreistag gespannt, welche Gegenleistungen sich die CDU bei FWG und FDP eingekauft haben“.

Geschrieben von Pressewart
Veröffentlicht: Freitag, 04. Juli 2014 00:00

Fraktion traf sich zur konstituierenden Sitzung

Im Hotel Weyer in Bad Neuenahr-Ahrweiler traf sich die SPD-Kreistagsfraktion Ahrweiler zu ihrer konstituierenden Sitzung. Neben ersten Planungen für die, mit der Sitzung des Kreistags am 03. Juli beginnende, neue Legislaturperiode stand auch die Wahl eines Vorsitzenden auf der Tagesordnung. Diese Funktion hatte in den vergangenen fünf Jahren Lorenz Denn aus Remagen inne und so soll es nach dem Willen der Fraktion auch bleiben. Einstimmig wählte sie den Amtsinhaber auch zum neuen Vorsitzenden. Lorenz Denn: „Das ausgesprochene Vertrauen ehrt mich. Gerne habe ich die Wahl angenommen. In den zurückliegenden fünf Jahren konnten wir, nicht zuletzt durch die gute Zusammenarbeit innerhalb der Fraktion, Einiges für die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Ahrweiler bewegen. Daran wollen wir jetzt mit vereinten Kräften anknüpfen.“ Neben Denn gehören der SPD-Keistagsfraktion an: Fritz Langenhorst aus Ramersbach, Marcel Hürter aus Wassenach, Werner Jahr aus Bad Neuenahr-Ahrweiler, Irmgard Köhler-Regnery aus Gönnersdorf, Günter Bach aus Nierendorf, Jens Schäfer aus Engeln, Christoph Schmitt aus Niederzissen und Doris Bruch aus Bad Neuenahr-Ahrweiler. Insbesondere freute sich Denn, dass die scheidenden Fraktionsmitglieder Ingo Terschanski und Bernd Lang sowie der erste Nachrücker Marcel Werner ebenfalls teilnahmen: „Wir wollen auch weiterhin über die „Kernfraktion“ hinaus Interessierte in unsere Arbeit mit einbinden. Damit erweitern wir unsere Perspektive und gewinnen zusätzliches Know-How“, so Denn abschließend. 

Geschrieben von Pressewart
Veröffentlicht: Dienstag, 03. Juni 2014 00:00