KREISVERBAND

Aktuelle Neuigkeiten der SPD im Kreis Ahrweiler.

Christop Schmitt: „Ich hatte immer den Anspruch, mich nicht nur zu beklagen, sondern die Zukunft aktiv zu gestalten.“Christop Schmitt: „Ich hatte immer den Anspruch, mich nicht nur zu beklagen, sondern die Zukunft aktiv zu gestalten.“© SPD Kreisverband AhrweilerDer Vorstand der SPD im Kreis Ahrweiler schlägt Christoph Schmitt für eine Kandidatur als Direktkandidat zur Bundestagswahl im kommenden Jahr vor.

Der 33-jährige Niederzissener ist Diplom Finanzwirt (FH) und arbeitet beim Bundeszentralamt für Steuern in Bonn.

„Christoph Schmitt ist als langjähriges Mitglied im Kreistag und Gemeinderat fest in der Kommunalpolitik verankert und zudem in vielen Vereinen aktives und anerkanntes Mitglied. Er kennt die Situation vor Ort und ist deshalb geeignet, die Interessen der Menschen im Wahlkreis kompetent in Berlin zu vertreten“

so der Kreisvorsitzende Marcel Hürter. Bis zum Nominierungsparteitag will sich Schmitt allen SPD-Ortsvereinen im Wahlkreis 198 vorstellen.

„Vielen Parteimitgliedern im Kreis Ahrweiler bin ich ja bereits als Fraktionsvorsitzender im Kreistag bekannt. Nun möchte ich die Gelegenheit wahrnehmen auch die Genossinnen und Genossen im Nachbarlandkreis Mayen-Koblenz kennen zu lernen und Ihnen meine Beweggründe für die Bundestagskandidatur persönlich vorzustellen.“

sagte Schmitt.

Zu seinen Motiven für die Kandidatur zählte Schmitt seinen Einsatz für die Region und seinen Willen an politischer Veränderung.

Geschrieben von Pressewart
Veröffentlicht: Dienstag, 30. Juni 2020 13:31
Landtagswahlen im März 2021.
 
Der Vorstand der SPD im Kreis Ahrweiler schlägt Susanne Müller für den Landtagswahlkreis 13 vor. Dieser Wahlkreis umfasst neben den Städten Remagen und Sinzig auch die beiden Verbandsgemeinden Bad Breisig und Brohltal.
 
Der Vorsitzende der SPD im Kreis, Marcel Hürter, hatte dem Kreisvorstand Susanne Müller vorgeschlagen: „Susanne Müller ist 46 Jahre alt und Schulleiterin einer Förderschule. Mit ihren Kompetenzen und Erfahrungen ist sie ein tolles Angebot an die Wählerinnen und Wähler in unserer Region. Sie ist eine engagierte und durchsetzungsstarke Frau. Als Schulleiterin verfügt Sie über Führungserfahrung und ist im wichtigsten Landesthema – der Bildungspolitik – äußerst kompetent. Mit Susanne Müller ist die SPD für die im März 2021 anstehende Landtagswahl gut aufgestellt, sie wird unsere Region in Mainz erfolgreich vetreten.“
Susanne Müller: Möchte Ihre Kompetenzen im Kaufmännischen und in den Bereichen Bildung und Pädagogik im Landtag mit einbringen.Susanne Müller: Möchte Ihre Kompetenzen im Kaufmännischen und in den Bereichen Bildung und Pädagogik im Landtag mit einbringen.© SPD Kreisverband Ahrweiler
Geschrieben von Pressewart
Veröffentlicht: Freitag, 26. Juni 2020 13:09

Franz Müntefering bei seinem Redebeitrag am 16. Februar 2020 im Sinziger Rathaus.Franz Müntefering bei seinem Redebeitrag am 16. Februar 2020 im Sinziger Rathaus.© SPD Kreisverband Ahrweiler

Franz Müntefering auf dem Neujahrsempfang der Sozialdemokraten im Kreis Ahrweiler

Viele Gäste aus der kommunalpolitischen Familie, aus den Vereinen und vom Bürgerforum konnte Hartmut Tann, Sprecher der Sinziger SPD-Fraktion im Ratssaal der Stadt zum Neujahrsempfang der SPD begrüßen. Sie waren gekommen um Franz Münteferings Antworten auf die Fragen: Wie wollen wir leben?  und Was können wir tun? zu hören.

Bürgermeister Geron, der Hausherr, packte einige Münteferingzitate in sein launiges Grußwort, in dem er auch den konstruktiven Beitrag der Sozialdemokraten in der Politik hervorhob.

Der Kreisvorsitzende Marcel Hürter setzte schließlich den Ton:

„Wir Sozialdemokraten sind chronische Optimisten: von Menschen gemachte Probleme sind auch von Menschen zu lösen. Die deutsche Einheit ist eine Erfolgsgeschichte. Das lässt sich nicht nur an den gesunkenen Arbeitslosenzahlen ablesen. Wir haben Krisen bewältigt und wir haben hier in Rheinland-Pfalz mit gebührenfreier Bildung von der Kita bis zu Uni dafür gesorgt, dass die Lebenschancen nicht mehr so stark von der Herkunft abhängen. Eine der Aufgaben die bleiben ist es, die gesellschaftliche Spaltung aufzulösen. Das heißt:“ und hier griff er aus Lektionen aus dem alten Rom zurück „Versöhnen statt spalten!“

Nachdenklich und immer wieder unterfüttert mit Beobachtungen aus seinem langen politischen Leben machte sich dann Franz Müntefering an die Bestandsaufnahme. Die Stärke der Demokratie sei, das Gegenüber nicht als Feind zu sehen, mit ihm um Lösungen zu streiten, demokratische Entscheidungen zu akzeptieren und darauf aufzubauen. Die Haltung der SPD zur Westbindung der jungen Bundesrepublik oder die Haltung der CDU zu den Ostverträgen seien Beispiele für solche Lernprozesse. Geschwächt werde die Demokratie durch den Umgang mit neuen Medien. Politik via Twitter umgehe die gründliche Beratung in den Parlamenten, erzeuge rasend schnell Stimmungen, ohne dass Fakten und Zusammenhänge eine Rolle spielen müssten. Solchen Vereinfachungen hält er zwei Dinge entgegen:

„Kompromisse machen müssen wir. Meine Freiheit hat nämlich an Deiner seine Grenze.“

Und:

„Vernünftige Alte, Junge und die dazwischen müssen sich unterhaken und dafür sorgen, dass nicht die Bekloppten an die Macht kommen. Wie wollen wir leben? Wir haben Einfluss darauf. Nicht handeln geht nicht. Das gilt auch für große Brocken wie den Klimawandel und das Bevölkerungswachstum. Hier die nationalistische Karte zu ziehen, ist blanker Wahnsinn.“

Anni Linke und Franz MünteferingAnni Linke und Franz Müntefering© SPD Kreisverband Ahrweiler

 

Einige zaghafte Ansätze zähle die Agenda 2030 der Regierung auf. Viel davon sei noch nicht in Angriff genommen worden. Aber:

„Wenn Du weißt wie es geht und es nicht machst – das ist ja noch schlimmer.

Demokratie als Lebensform erweist sich vor Ort. Die vielen Ehrenamtlichen sorgen für Lebensqualität. Die, die sich hier anstrengen sind tausend Mal gerechtfertigt gegenüber denen, die außen vor sitzen und sich das Maul zerreißen. Macht die Kommunen stark! Die müssen in der Lage sein, sich auch um die Belange der Älteren zu kümmern. Schmerz- und Palliativversorgung, vereinsamende Alte und Beratung für die Betreuung Demenzkranker sind dazu einige Stichworte. Wir  können alle unseren Beitrag leisten. Unsere Währung ist die Zeit. Wir müssen sie uns nehmen und mehr miteinander reden.“

Angeregte Gäste machten davon am Ende der Rede denn auch reichlich Gebrauch.

Eine davon war übrigens Anni Linke, die eine von Müntefering eine -eigenhändig berichtigte- Urkunde für ihr nun schon 65 Jahre währendes Eintreten für die SPD überreicht bekam.

 

 

 

 

 

 

 

Geschrieben von Pressewart
Veröffentlicht: Dienstag, 18. Februar 2020 13:32

Zur Förderung der Schulsozialarbeit hat das Land Rheinland-Pfalz dem Kreis Ahrweiler nunmehr einen Betrag in Höhe von 76.500 Euro bewilligt. Finanziert werden damit große Anteile der Personalkosten für die Schulsozialarbeit an der Erich-Kästner-RealschulePlus in Bad Neuenahr-Ahrweiler, der IGS Remagen und RealschulePlus in Adenau. „Wir freuen uns sehr, dass das Land auch weiterhin bei der Finanzierung dieser wichtigen Angebote an mehreren Schulen im Kreis Ahrweiler unterstützt“, zeigt sich Christoph Schmitt, der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion, zufrieden.

Schmitt, der zugleich SPD-Spitzenkandidaten für die Wahlen zum Kreistag am 26. Mai 2019 ist, macht aber auch deutlich, dass die Sozialdemokraten derartige Angebote ausweiten möchten:

Schulsozialarbeit ist ein ganz wichtiger Baustein unserer Bildungsangebote. Probleme und Konflikte können so frühzeitig angegangen und entschärft werden. Das sorgt für ein besseres Klima an den Schulen, schafft Vertrauen, bietet Unterstützung und hilft den Schülerinnen und Schülern, aber auch dem Lehrpersonal, sich auf die schulischen Aufgaben zu konzentrieren.

Geschrieben von Pressewart
Veröffentlicht: Samstag, 06. April 2019 14:34